Samstag, 17. August 2013

Geburtstagstorte Noelle


"Wir hätten heute eine Torte gekauft, doch keine hat Noelle so gut gefallen, wie deine Torten - und geschmeckt hat ihr die damals auch so gut." Das ist ja mal ein schönes Kompliment, oder? Somit war  klar, dass ich für die am nächsten Tag stattfindende Geburtstagsfeier eine Torte machen würde.

Ein Blick in den Kühlschrank: Ja, Zutaten dürften sich ausgehen. Die Nusstorte wurde gebacken und dann überlegt: Welches Motiv macht man für ein 11jähriges Mädchen. Vorgaben bekam ich absolut keine. Auf die Frage, welche Farben ihre Lieblingsfarben sind, hieß es: giftig - pink, gelb, grün.

Ok, das war ja schon mal ein kleiner Ansatz, doch welche Torte konnte ich in giftigen Farben gestalten? Zum Glück hatte ich Urlaub, sodass ich den ganzen Nachmittag dem Backen opfern konnte. 

Ich kramte meine Bücher und Zeitschriften betreffend Motivtorten hervor und begann zu suchen. Die Torte sollte nicht zu kindlich sein, trotzdem aber jugendlich wirken. Ich entschied mich für ein Päckchen, eine große Schleife mit Masche sollte rund um die Torte. 

Wenige Tage zuvor habe ich im Internet geschwungene, stehende Ziffern gesehen. Die wollte ich auch ausprobieren. Außerdem sollte noch ein Geschenksanhänger mit dem Namen auf die Torte und die Schleife sollte nicht glatt sondern geprägt sein. 

Während die Torte noch im Rohr war bzw. dann auskühlte stürzte ich mich über die Schokocreme und das Einfärben des Fondants. Über die Farbkombination (was wird pink, was grün und was gelb) wurde ich mir erst beim Eindecken klar. 

Für diese Torte hatte ich den ganzen Nachmittag zur Verfügung und somit richtig viel Zeit und diese ließ ich mir auch, da ich sie sehr genau und ohne "Patzer" verzieren wollte. Klappte etwas nicht so ganz, wurde es neu gemacht. Und das Wetter spielte auch mit, denn die Tage zuvor hatte es noch 35 Grad, an diesem Tag war es zum Glück etwas kühler, sodass das Arbeiten mit dem Fondant auch keine allzu großen Probleme bereitete.

Nach ca. 7 bis 8 Stunden Arbeit (inkl. Backen etc.) war ich fertig (im wahrsten Sinne des Wortes, denn ich merkte, dass ich auch mal was trinken sollte, darauf vergaß ich den gesamten Nachmittag) und megastolz, denn dies war die erste Torte, bei der ich nichts zu kritisieren hatte. Es waren keine Dellen, keine Risse, nichts mit Deko kaschiert, alles saß genau an seinem Platz. 

Diese Blumen hatte ich zuvor auch noch nie probiert, gingen aber super einfach und sehen meiner Meinung nach sehr nett aus.


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