Samstag, 16. November 2013

Themenwoche: JEDEN TAG EIN BUCH

So lautet die 2. Blogger-Themenwoche von "Arthurs Tochter Kocht". Leider habe ich diese tolle Aktion beinahe übersehen, doch nun, am vorletzten Tag, möchte auch ich noch meinen Beitrag dazu leisten.

Wer meinen Blog kennt wird sich wundern, dass heute keine Motivtorte und auch keine Modellierung Thema meines Posts ist, sondern ein Buch mit ganz "normalen" Rezepten, nichts mit Rollfondant (obwohl ich auch eine Reihe von Büchern davon habe, aber ich möchte euch trotzdem dieses tolle Buch präsentieren).


Ein paar Worte vorab zu dieser Aktion: Bereits im Juli gab es die 1. Blogger-Themenwoche "Jeden Tag ein Buch". Worum es sich dabei handelt? Eine Vielzahl von Bloggern präsentiert eine Woche lang täglich (bzw. so oft es ihre Zeit zulässt) ein Genussbuch.

Im Juli nahmen 55 Blogger mit 139 Beiträgen teil. Damals war ich noch nicht dabei, da ich mich zu dieser Zeit weder mit dem Bloggen beschäftigte, noch Blogs anderer las. Doch als ich im August plötzlich mit meinem Blog begann, fand ich eine Reihe äußerst interessanter Beiträge dieser 1. Woche "Jeden Tag ein Buch" und dachte mir: Da möchte ich auch gerne mal dabei sein. Grund könnte auch sein, dass ich sicher an die 100 (oder mehr) Koch- bzw. vor allem Backbücher habe.

Gesagt (bzw. gedacht), getan. Leider habe ich den Start übersehen und hatte dann nicht sofort Zeit, einen Beitrag zu verfassen. Doch nun findet ihr hier meinen Bericht eines für mich unverzichtbaren Backbuchs eines österreichischen Konditors.

Vor 2 Jahren bin ich zufällig auf das Backbuch sowie auf Backkurse des Konditors "Franz Schmeißl" gestoßen und habe mir auch sofort sein Backbuch "Das große österreichische Backbuch" (Verlag: loewenzahn) bestellt. Außerdem war ich mit einer meiner besten Freundinnen bei einem seiner Kekserlbackkurse, bei welchem er wertvolle Tipps und Tricks gab und wir mit einigen äußerst leckeren Keksen nach Hause fuhren.



Da nun wieder die Keksbackzeit beginnt und ich als Österreicherin auch etwas aus meiner Heimat vorstellen wollte, habe ich mich bei meiner ersten Buchrezension für dieses Buch entschieden. Und natürlich vor allem auch, weil das Buch wirklich tolle Rezepte und Tipps beinhaltet.

Bevor ich zu einem meiner Lieblingsrezepte aus diesem Buch komme, möchte ich noch ein paar Worte über die Ratschläge in diesem Buch berichten.

Das erste Kapitel im Buch widmet sich einem sogenannten "Back-ABC": Dieses beinhaltet gewisse Grundrezepte, jedoch wird hier auch erklärt, wie zB Dekorbiskuit erstellt wird, wie man Schokolade richtig temperiert oder wie man Schokoladendekor herstellt. Auch ein Rezept für selbst gemachten Vanillezucker sowie für lange haltbare Zitronen- und Orangenschale findet man hier. Einfach toll, diese Ratschläge - und vor allem einfach und mit vielen Bildern erklärt.

In den weiteren Kapiteln werden folgende Themen behandelt:

- Rouladen
- Schnitten
- Torten
- Kleindesserts
- Kuchen
- Germteig & Blätterteig
- Weihnachtsbäckerei
- Brot und Gebäck

Und nun zu meinem Lieblingsrezept: Reventones. Dies sind kleine Keks, welche ursprünglich aus Gran Canaria stammen und optisch nicht unbedingt berauschend sind, doch geschmacklich wirklich beeindrucken. Im Buch sind zwei unterschiedliche Rezepte angeführt, eines mit Walnüssen, eines mit Mandeln. Ich kenne nur jenes mit Walnüssen, nehme etwas weniger Zimt, als im Rezept angeführt (da ich Zimt nicht wirklich haben muss) und ich kann nur sagen: Dies sind seit nunmehr 2 Jahren meine Lieblingskeks und die werden auch heuer mit Sicherheit wieder gebacken.

Zusammenfassend kann man sagen: Dieses Buch ist jeden Cent wert. Und nein, ich werde für keine Werbung bezahlt, sondern bin wirklich von diesem Buch überzeugt ;-)

Schmeißl, Franz, "Das große österreichische Backbuch", loewenzahn, 2011.
ISBN 978-3-7066-2490-9, 272 Seiten


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